Bottwartalbahn Bottwartalbahn

Frühere Veranstaltungen und Aktivitäten

Donnerstag, 9. März | 20 Uhr | Klostermuseum Steinheim | Bildervortrag
Endstation Steinheim? Zur Bedeutung der Bottwartalbahn für die Urmenschstadt
Helga Becker/Wolfram Berner/H.-J. Knupfer
Die Eröffnung der Bottwarbahn anno 1894 brachte Steinheim als bedeutendem Industriestandort einen großen Entwicklungsschub. Umfangreiche Gütergleisanlagen zeugten von regem Verkehrsaufkommen. Die lokale Industrie war auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass der verbliebene Südast der Bottwarbahn ab 1968 auf Normalspurgleisen nach Steinheim führte. - Der Vortrag zeigt mit professionellen Fotos beeindruckende Blicke in eine vergangene wie faszinierende Mobilitäts- und Arbeitswelt zwischen Marbach, Steinheim und Heilbronn. Angefügt ist ein Überblick über die Möglichkeiten einer modernen Regionalstadtbahn in der Relation Heilbronn - Schozachgau - Beilstein - Marbach.


Rund 80 Besucher informierten sich im Klostermuseum über die historische Bedeutung Steinheims
für die Bahn, und über die Möglichkeiten einer neuen attraktiven Verkehrsveribndung |
Fotos: Richard Becker


Sonntag, 9. Februar 2017 | Schozacher Grenzgang
Geführte Bahndammwanderung Bahnhof Schozach - Ortsrand Talheim
Führung: Wolfram Berner | H.-J. Knupfer
Veranstalter: Heimatverein Schozach Dogeschno e.V.

Oben | Michael Klose (links) vom Heimatverein Schozach und seine Getreuen hatten den Rahmen trefflich vorbereitet - so konnten die "Eisenbahner" gut loslegen


Oben | Rund 90 Teilnehmer folgten den Bahnspuren, hier am alten Steinbruch auf Markung Neckarwestheim, wo das Rübenverladegleis lag | Zwei Fotos: Helmuth Etzler


Oben | Während der Heimatverein nach glücklicher Rückkehr Bratwurst, Glühwein und Kaffee verabreichte, präsentierten die Bahnfreunde einen provisorischen Infostand. Auch die Schriften über die Jagsttalbahn fanden buchstäblich Nachfrage - einige Gäste erkundigten sich interessiert danach


Sonntag, 9. Oktober 2016 | Reiseveranstaltung der Marbacher Zeitung
Bus-Exkursion zum Hymer-Caravan-Museum Bad Waldsee und zur Öchslebahn

7.30 Uhr ab Marbach Bahnhof | 7.45 Uhr ab Steinheim, ehemaliger Bahnhof
Siehe auch www.marbacher-zeitung.de  |  Handzettel als Pdf
Führung bei der Öchslebahn: H.-J. Knupfer und Wolfram Berner


Oben | Die 29-köpfige Gruppe, vorwiegend aus Marbach, Steinheim und Affalterbach, freute sich über das Reisegefühl


Oben | Wolfram Berner erläuterte in Warthausen anschaulich nicht nur den Beilsteiner Güterwagen 154 beim Öchsle, den Transport auch vierachsiger Güterwagen (wie hier im Bild) auf dem Rollschemel, die Betriebsanlagen in Warthausen und ihre einstige Entsprechung in Marbach.


Oben | Die Marbacher Zeitung als Veranstalter der Fahrt schickte selbstverständlich Redakteurin Rita Brandenburger-Schift (Mitte) mit auf die Reise


Oben | Zum Saisonabschied vom "normalen" Sonntagsverkehr hatte der Betreiberverein ausnahmsweise die wertvolle Mallet-Dampflok 99 633 angeheizt. Auch bis zum Jahresende gibt es aber noch Sonderfahrtermine wie Mondschein- und Vorweihnachtsfahrten


Oben | Mit erstaunlicher Ausdauer lauschten die Interessenten aus dem Marbacher Sprengel den Ausführungen von Andreas Albinger, Vorstandsmitglied des Vereins Öchslebahn und Geschäftsführer der gemeinnützigen Bahnbetriebsgesellschaft des Landkreises Biberach. Nicht zuletzt die Damen zeichneten sich durch Wissbegier und sehr gezielte Fragen aus - auf die Andreas selbstverständlich auch keine exakte Antwort schuldig blieb


Oben | Seit 2016 steht in Ochsenhausen wieder ein zierlicher - und natürlich funktionsfähiger - Wasserkran von exakt der Ausführung, wie er sich auch in Beilstein befand. Der Öchslebahnverein - in diesem Fall genauer gesagt vorwiegend Andreas Albinger - hat das filigrane Gerät völlig in Eigenleistung erschaffen. Dies geschah penibel nach den alten Plänen der königlichen Staatsbahn aus dem Staatsarchiv, nur eben aus geschweißten und gewalzten Teilen, nicht mehr aus Stahlguss. Das seit den Frühtagen der Museumsbahn in den 1980er Jahren vorhanden gewesene Vorgängermodell, das von der Regelspur stammte, daher zu voluminös war, ist stattdessen entfernt worden und dient nun einer anderen Museumsbahn


Oben | Da ist sie! Endlich trafen die Teilnehmer auch auf die einstige Steinheimer Denkmalslok 99 651, die nun nach 47 Jahren wettergeschützt unter Dach steht. Dass die Maschine die allerlängste Zeit ihres "Berufslebens" auf der Öchslebahn verbracht hatte und die kürzeste im Bottwartal, überraschte nochmals einige der Gäste. Spontanes Fazit des Besuches aus dem Unterland: "Hier ist die Lok jetzt wirklich besser aufgehoben." 


Oben | H.-J. Knupfer überreichte an Andreas Albinger ein wertvolles, über hundert Jahre altes echtes Foto der Öchslebahn im Originalrahmen, das ein Antiquar in Sachsen (!) feilgeboten hatte. Danke unserem Freund Peter Wunderwald von der Wilsdruffer Schmalspurbahn für den kollegialen Hinweis!


Samstag, 8. Oktober 2016 | Stuttgart | Bildervorträge | H.-J. Knupfer & Wolfram Berner
Die Bottwartalbahn als Teil des Systems württembergische Lokalbahnen
Feldbahnen im Kreis Ludwigsburg und der Region Stuttgart
(Arbeitstitel)
16 Uhr | Veranstalter: Verkehrsfreunde Stuttgart e.V. | www.vfsev.de
Vortragsort: Saal der AV Alania | Wächterstraße 11 |Stuttgart-Mitte
Keine Parkplätze | Anreise: SSB-Haltestelle Dobelstraße (Linien U5, U6, U7, U12)


Donnerstag, 29. September 2016 | 19.30 Uhr | Murr | Bildervortrag
Murr und die Bottwartalbahn  
Bürger- und Rathaus | Hindenburgstraße 60


Samstag, 24. September 2016 | 19.30 Uhr | Bahnhöfle Oberstenfeld | Bildervortrag
Oberstenfeld und die Bottwartalbahn
Anlässlich des 24. September 1966 - vor 50 Jahren: 
Auflassung des Rest-Personenzugverkehrs auf der Bottwarbahn


Dienstag, 19. Juli 2016 | 14 - 15 Uhr | Vortrag
Wolfram Berner: Mythos Bottwartalbahn?
Zur Wiederbelebung der Erinnerungskultur an eine württembergische Schmalspurbahn

Verein der Freunde des Historischen Instituts der Universität Stuttgart e.V.
Keplerstraße 17 | Stuttgart-Mitte | Raum M 11.71


Am 14. Juli 2016: Bahndenkmal Oberstenfeld eingeweiht
Clevere Infrastruktur vor 120 Jahren
Weiteres "technisches Trittsteinbiotop" am Bahnwanderweg


Seit 14. Juli 2016 grüßt auf Markung Oberstenfeld ein weiteres Bahn-Kleindenkmal. Wir freuen uns sehr über die Einweihung durch Bürgermeister Markus Kleemann - auf dem Foto der dritte Mann von links auf dem Gleis, leicht gebückt mit dem "Kramper" in der Hand. Der Gemeinderat hatte im April 2016 unserem Vorhaben zugestimmt, und Markus Kleemann hat es freudig unterstützt. Wir danken ihm, den Räten sowie dem Bauhof Oberstenfeld für die Pfostenlöcher im schwierigen Untergrund, auf dem man - was wohl? - auf Bahnschotter stößt, natürlich auf den von vor 50 Jahren, und  für den Spendenaufruf im Gemeindeblatt. Wir freuen uns über die breite Unterstützung: der Firma bmk Steinbruchbetriebe, Talheim, für die Schotterspende und die kostenlose Zufuhr - es ging immerhin um 12 Tonnen Material für die 9 Meter Gleisjoch -, dem Bauunternehmen Erich Ungerer, Oberstenfeld, für den engagierten Einsatz zum kurzfristigen Transport des Gleisjoches aus Steinheim, sowie der Beschriftungsfirma Graf, Oberstenfeld, für den Freundschaftspreis für die Info- und Kilometertafeln. Natürlich gilt unser Dank nicht weniger den Geldspendern, die uns bei der Kostenseite den Rücken freihalten. - Mehr dazu unter Aktuelles/Kleindenkmale.


Seit 29. Juni 2016: Neue Serie von Informationstafeln
"Bahnrundgang" in Beilstein eingeweiht
Vier markante Punkte um den einstigen Bahnhof

In Beilstein vor der alten Bahnhofstreppe: Die Initiatoren und Spender präsentieren eine der neuen Infotafeln. Vier davon finden sich nun um das einstige Bahnhofsgelände: am südlichen und nördlichen Ende des Fußweges "Alte Bahn", als zentrale Tafel mit Lageplan an der Ecke Bahnhofstraße/Heerweg/Dammstraße, sowie rechts der Dammstraße am ehemaligen Eisenbahner-Dienstwohngebäude (Dammstraße 6), heute Steuerberater Kaufmann und Wottawa. Die vier Tafeln beschäftigen sich journalistisch-informativ mit folgenden Blickwinkeln: dem Rollschemelbetrieb, der Bedeutung der Bahn für den Tourismus in Beilstein, mit der Rolle als Arbeitgeber für Beilstein sowie dem Charakter als Bahnknotenpunkt des Bottwartal-Schozachtal-Netzes mit Lokomotivstation. Bürgermeister Patrick Holl sowie die ehrenamtlichen Akteure H.-J. Knupfer und Oliver Kämpf würdigten die Aufstellung der Tafeln, die kein trockenes Wissen und (an einer solchen Stelle) unnötig detailgenaue Faktenauflistungen vermitteln, sondern in erster Linie als Appetitmacher für weiteres Interesse der Betrachter dienen sollen.

Zwei zusätzliche Tafeln stehen in der Albert-Einstein-Straße nach der Stadthalle auf Höhe des Sportplatzes sowie am Scheitelpunkt der Bahn an der Landstraße nach Auenstein. Die beiden letzteren Tafeln gehören formal nicht zum "Bahnrundgang" innerhalb von Beilstein, sondern bilden bereits weitere Bausteine für die nach und nach entstehende durchgehende Beschilderung des Bahnwanderweges Marbach - Beilstein - Heilbronn. Auf dem Foto ganz rechts der Beilsteiner Alt-Eisenbahner Erhard Kunz, der 1968 als Lokheizer für die letzten Betriebsmonate der Bottwarbahn einsprang. - Wir danken allen Spendern - sie sind auf den Tafeln genannt - und der Stadt Beilstein für die engagierte Unterstützung. Wo die Tafeln in Beilstein stehen, entnehmen Sie dem kleinen Lageplan Beilstein (Pdf). Die Standorte aller bisherigen Tafeln, Kleindenkmale und Relikte finden sie im Übersichtsplan (Pdf). Und warum zeigen wir die Tafeln selbst nicht im Internet? Weil wir wollen, dass Sie die schöne Gegend zwischen Marbach, Beilstein und Heilbronn besuchen!  
Bericht der Marbacher Zeitung vom 30. Juni 2016:  "Bahnrundgang mit Überraschungseffekt", siehe www.marbacher-zeitung.de -> Suchfunktion


Unsere neueste Broschüre ist erschienen - pünktlich zum 10. Juni 2016 zum Abtransport der Lok aus Steinheim
Friedliche Kriegslok
Die Dampflokomotive 99 651, Steinheim an der Murr und die Bottwartalbahn

Näheres siehe Rubrik Produkte
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10. Juni 2016: Die Steinheimer Denkmalslok verschwand gen Oberschwaben
Zurück zur Öchslebahn
52 Jahre nach dem Ende ihres dortigen Einsatzes auf der Strecke Biberach/Wart-
hausen - Ochsenhausen, der 34 Jahre währte, von 1928 bis 1964, ist die
Schmalspurdampflok 99 651 am 10. Juni 2016 vom Verein Öchsle Schmalspurbahn
abgeholt worden. Am 11. Juni traf sie in Ochsenhausen ein. Künftig wird sie dort ge-
meinsam mit dem weiteren Fahrpark "staatliche württembergische Schmalspur-
bahnen zu sehen sein.

Oben | Kleine Luftreise in Steinheim: Schon sitzt die Lok auf demTieflader


Oben | Jürgen Berner (Foto) und Wolfram Berner verkauften wie die Wilden ihre neue Broschüre
"Friedliche Kriegslok" über die Steinheimer Dampflok und den Bahnhof Steinheim. Über 150
Stück des Druckwerkes wechselten innerhalb der sieben Stunden "Öffnungszeit" den Besitzer.
Auch die Vereinszeitschrift der Jagsttalbahn (vorne) fand regen Zuspruch

Oben | Vor 22 Jahren zum Jubiläum 100 Jahre Bottwarbahn (1994) war spontan und in einigen
Nächten eine sinngemäße Roh-Nachbildung der Steinheimer Gleisanlage als Modell in Baugröße
HOe entstanden. Die fand nun am 10. Juni 2016 auch in Steinheim wieder ihre Beachtung. Den
originalgetreuen Nachguss der Steinheimer Bahnhofs-Höhentafel (aus Alu-Guss) hat Karl-
Heinz Nitschke gestiftet, dafür vielen Dank! Die Tafel wird der Stadt Steinheim übergeben und
soll in Zukunft wieder am Bahnhöfle ihren Platz finden

Oben |  Das Gleisjoch, auf dem die Lok 48 Jahre stand, ist vermutlich das letzte originale Gleis-
stück der Bottwarbahn. Wir haben es von der Stadt Steinheim übernommen. Es verschwand
noch am gleichen Tag wie die Lok. Während die Fotografen ihre Freude an der Lok hatten, war
von unserer Seite einige harte handwerkliche Arbeit nötig, bevor der an die drei Peinerträger sehr
gut angeschweißte Gleisrost sich von diesen lösen ließ. Zum Glück gelang das rechtzeitig, bevor
die von uns bestellte Baufirma Ungerer (Oberstenfeld) anrückte und mit ihrem Minikran das
Gleisstück schnappte. Es wird in Oberstenfeld als Kleindenkmal Verwendung finden


Die Lok aus Steinheim ist verschwunden - zurück in ihre alte Heimat Oberschwaben.

Bericht der Marbacher Zeitung vom 11. Juni 2016: "Großer Bahnhof für das alte Bähnle", siehe www.marbacher-zeitung.de -> Suchfunktion
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April 2016 | Druckfrisch erschienen! Neue Broschüre
Von der Kraftwerksbahn zum Radweg
Aus der Geschichte der Anschlussbahn des Dampfkraftwerks Marbach am Neckar

Werk Marbach der einstigen Energieversorgung Schwaben (EVS)
Ein Appendix der Bottwartalbahn | Veröffentlichung v
on Wolfram Berner

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit, indem Sie dieses gut gemachte Erzeugnis bestellen! Näheres siehe Rubrik Produkte


Montag, 11. April 2016 | 20 Uhr | Rathaus Marbach | Marktstraße 23 | Bürgersaal  (Dachgeschoss) |
Schillerverein Marbach | Eintritt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro

Von der Kraftwerksbahn zum Radweg
Aus der Geschichte der Anschlussbahn des Dampfkraftwerks Marbach am Neckar

Werk Marbach der einstigen Energieversorgung Schwaben (EVS)
Ein Appendix der Bottwartalbahn |
Vortrag von Wolfram Berner

"Jetzt haben wir keine Stühle mehr im Rathaus!" - Bürgermeister Jan Trost konnte es kaum fassen, und der Saal auch nicht: Über 120 Gäste drängten sich im Vortragssaal, als Wolfram Berner in seinem gut einstündigen Vortrag die Geschichte der EVS-Anschlussbahn beleuchtet. Auch der Bau der beiden Marbacher Kraftwerke und die Umspurung der Bottwarbahn im Bereich Marbach 1939/40 wurden mit seltensten Bildern dargestellt. Glänzende Augen bekamen viele Betrachter auch bei dem farbigen, 1971 gedrehten Schmalfilm von Gerald Gunzenhäuser, dessen digitale Fassung über die Leinwand flimmerte. Darin wurden die feuerloser Dampflok und der altewürttembergische Personenwagen nochmals lebendig, auch die schweren Kohlenzüge hinter der hart arbeitenden Lok. Es sei der am meisten besuchte Vortragsabend des Schillervereins gewesen, so staunte auch Trost. -
Wir danken allen Leihgebern, namentlich dem Stadtarchiv Marbach unter Albrecht Gühring, und den Gebrüdern Gunzenhäuser für die hervorragende Unterstützung.
Gerne können Sie den Bernerschen Vortrag nun in Gestalt einer hübschen Broschüre kaufen - siehe Produkte 


16. Februar 2016: Gemeinderat fällte Grundsatzbeschluss
Lok 99 651 kommt nach Ochsenhausen


Der Gemeinderat zu Steinheim hat in der öffentlichen Sitzung vom 16. Februar 2016 mit klarer Mehrheit beschlossen, dass die Stadt Steinheim die bisherige Denkmalslok an den Verein Öchsle-Schmalspurbahn abgeben soll. Damit folgte der Gemeinderat nicht dem Vorschlag der Verwaltung, die einen Verbleib der Lok in Steinheim, eine Sanierung und Überdachung formuliert hatte. Über den nun nötigen Dauerleihvertrag zwischen der Stadt und dem Verein wird der Gemeinderat in der Folge zu beschließen haben. Dies steht vorbehaltlich der Haltung der Denkmalschutzbehörde beim Landratsamt Ludwigsburg.

Der gewisse heimatkundliche Bezug der Lok zum Bottwartal wurde nicht in Frage gestellt. Zwei Fraktionen des Steinheimer Gemeinderates bezogen sich auf die heimatkundliche Bedeutung der Maschine für die Bahnanlieger im Kreis Biberach und äußerten Respekt vor der bisherigen Arbeit des Vereins in Ochsenhausen. Eine Fraktion verwies auf den Bescheid des Regierungspräsidiums Tübingen, dass die Lok zu dem denkmalgeschützten Objektbestand gehöre, dessen "natürliche Heimat" die Öchsle-Bahn bilde.

Alle Fraktionen waren sich einig, dass die von der Verwaltung bezifferten Kosten von 244 000 Euro für Restaurierung und Überdachung vermutlich nicht ausreichen würden. Die Finanzlage der Stadt und andere Aufgabenstellungen würden Prioritäten gebieten, zu denen die Denkmalslok bei aller herzlichen Zuneigung letztlich nicht gehöre. Ein Fraktionsmitglied verwies auf die Tatsache, dass auch andere einstige Denkmalslokomotiven inzwischen wieder vom Sockel geholt würden. Namentlich sei der vormalige Fall der ähnlichen Schmalspurlok in Güglingen zu nennen, die schon vor 20 Jahren an die Öchslebahn gegangen sei.

Die - nicht repräsentative - Meinungsumfrage der Freien Wähler Steinheim hatte unter knapp 970 Teilnehmern (seit 5. Februar) eine Zustimmung von etwa 95 Prozent der Teilnehmer ergeben, die sich für die Abgabe nach Ochsenhausen ausgesprochen haben. - In Ochsenhausen wird die Maschine rollfähig hergerichtet werden, wieder in ihren angestammten Lokschuppen einziehen und zu bestimmten Anlässen öffentlich zu sehen sein.

Der Verein Öchsle-Schmalspurbahn und die Bürgeraktion Bottwartalbahn bedanken sich sehr beim Gemeinderat, Bürgermeister Thomas Rosner und der Verwaltung für die sachkundige und engagierte Erörterung und Diskussion, bei den Bürgerinnen und Bürgern von Steinheim für die Anregungen und die Anteilnahme. Sollte die Übernahme der Lok durch den Verein in Ochsenhausen endgültig zustande kommen, wird es einen würdigen Abschied aus Steinheim geben - für alle, die an der Bottwartalbahn hängen.


Am 16. Februar 2016 hat der Gemeinderat zu Steinheim beschlossen: Die Lok 99 651 soll als Dauerleihgabe an den Verein Öchsle-Schmalspurbahn gehen - zurück in ihre langjährigste oberschwäbische Heimat.
Lesen Sie hier die Chronik dieser Loktype und speziell dieser Maschine!

Friedliche Kriegslok - sächsische Oberschwäbin
Geschichte der Lokomotivbaureihe 99.64 - 71 und der Denkmalslok 99 651 in Steinheim

Jeder zumindest in Steinheim und Umgebung kennt sie, die Dampflokomotive mit der Nummer 99 651, die in Steinheim am einstigen Bahnhof als Denkmal steht. Etlichen gilt sie als letztes habhaftes Erinnerungsstück und Symbol für die Bottwarbahn. Wie kommt die Lok zu dieser Ehre - und nach Steinheim? Zunächst ein großer Rückgriff in die Geschichte, hundert Jahre zurück, gegen das Ende des Ersten Weltkriegs. Das deutsche Militär beauftragt die Lokomotivbaufirma Henschel in Kassel mit der Konstruktion einer starken Schmalspurlok. Sie sollen schwere Züge auf den Feldbahngleisen an die damaligen Ostfront gegen Russland schleppen, um die Versorgung der deutschen Truppen zu sichern.  Doch bis Henschel Ende 1918 die ersten beiden Exemplare fertig hat, ist der Krieg vorbei. Die sächsiche Staatsbahn sichert sich die nagelneuen Maschinen, schließlich braucht sie für ihre Schmalspurstrecken besonders im Erzgebirge auch dringend stärkere und neuwertige Zugloks. Weil es sich um die sechste Lok-Bauart für die Schmalspurlinien in Sachsen handelt, erhalten die Maschinen die Typenbezeichnung "Sechs K" in römischen Ziffern (VI K). Der Buchstabe K steht nach damaligem Gebrauch für "Kleinspur", sprich Schmalspur.


Die Steinheimer Lok nach der neuerlichen Versetzung im Jahr 2014. Die Stahlträger von der Verkranung sind nach wie unter der Lok vor vorhanden, jedoch mit Splitt abgedeckt.

Die zugkräftigen Fünfkupplermaschinen bewähren sich im steigungsreichen Erzgebirge so gut, dass die Deutsche Reichsbahn 1923/24 eine nächste Serie der gelungenen Type in Auftrag gibt. Nicht nur die sächsischen Strecken erhalten somit Verstärkung. Dem Reichsbahnzentralamt in Berlin, das seit 1920 auch für die Bahnen in Württemberg zuständig ist, kommt die Sache höchst gelegen, um in Württemberg die Loks aus der Eröffnungszeit der staatlichen württembergischen Schmalspur abzulösen - nicht, weil diese schlecht wären, sondern schlicht weil es einheitlicher und rationeller ist, die neuen Typen zudem stärker und noch nicht abgenutzt sind. So erhalten die beiden Schmalspurbahnen im Unterland, ins Bottwartal und Zabergäu, die nagelneuen fünf Maschinen 99 679 bis 683. Vermutlich vier davon laufen im Bottwartal. Die Reichsbahn hat alle schmalspurigen Dampfloks innerhalb der Typenskala 0 bis 99 ganz am Ende eingereiht. Zur Unterscheidung innerhalb der vielen unterschiedlichen Loktypen für Schmalspur - auf anderen Strecken - wird der sächsisch-württembergischen Type der Nummernkreis 640 bis 719 zugeteilt. Da hinein gehören die fünf gezielt für das Bottwartal und Unterland gebauten Exemplare. Der Hersteller der Fünf ist weder Henschel noch die bekannte Maschinenfabrik Esslingen, sondern die Maschinenbaugesellschaft Karlsruhe. Denn die Reichsbahn ist von der Politik gehalten, ihre (sparsamen) Aufträge mitten in der Zeit der Wirtschaftskrise paritätisch an die etlichen deutschen Lok-Hersteller zu vergeben, für die vorläufig der wichtige Auslandsmarkt weitgehend weggefallen ist. Der Mini-Auftrag kann das Karlsruher Werk nicht retten, es schließt bald die Pforten.


Eine der Original-Bottwartälerinnen von 1923/24- von denen es keine mehr gibt: Lok 99 682 hat mit einem gut besetzten Ausflugszug, der mehr als zehn Wagen fasst, von Marbach her Beilstein erreicht. | Foto: Slg. Heinz Kümmerlen

Rund 40 Jahre lang bestimmen die fünf "württembergischen" VI K das Bild der Züge im Bottwartal, dazu später die eine oder andere aus Sachsen gekommene fast gleichartige Maschine. Anfang der 1960er Jahre möchte die Bundesbahn die Bottwarbahn auflassen. Der Personenverkehr soll bis 1964 wegfallen. Den Güterverkehr soll bis auf weiteres eine (einzige) Diesellok versehen, die 1964 erscheint. Wenn an den Dampflokomotiven größere Investitionen anstehen, also Hauptuntersuchungen oder sonstige Großreparaturen, wird dies nicht mehr ausgeführt. Der Lokbestand in Beilstein schrumpft stark. Doch der noch immer bedeutende Reisezugverkehr (Berufsverkehr) lässt sich nicht ganz so schnell wie geplant auf die Straße verlagern. So herrscht in Beilstein plötzlich Lokmangel. Da trifft es sich gut, dass die Bundesbahn 1964 auf der Öchslebahn Biberach - Ochsenhausen das letzte Berufsverkehrszugpaar aufgegeben hat. Es fährt nur noch der Güterzug, den dort ebenfalls eine Diesellok übernimmt. Die beiden Ochsenhausener Dampfloks 99 650 und 651, beide in gutem Zustand, werden dort überflüssig und kommen 1964/65 ins Bottwartal. Die 650 geht nahtlos in den Betrieb, vor den Personenzügen nach Marbach braucht man sie dringend, denn die Diesellok kann die Personenwagen weder beheizen noch beleuchten, die Bundesbahn hat sie ja nur für Güterzüge vorgesehen. Die Lok 651 bleibt vorläufig abgestellt.


1930 in Biberach auf dem Bahnhofsvorplatz: Lok 99 651 nimmt Wasser. Die Biberacher Innenstadt beginnt direkt neben dem Bahnhof. Für über eine Generation der Anlieger, vor allem der Schüler und Berufstätigen entlang der Öchslebahn, gehörte diese Lok und ihre "Schwester" 650 sozusagen zum Biberacher Stadtbild. | Foto: Ernst Schörner, Slg. Jürgen Ranger

Mit den beiden Loks aus Oberschwaben sind nun erstmals zwei der "Ur-Typen" dieser Maschinen ins Bottwartal gekommen: Beide stammen aus der allerersten Lieferung von Henschel von anno 1918 für das Militär. 1928 hat die Reichsbahn für ihre stark frequentierten Schmalspurstrecken vom Großraum Dresden ins Erzgebirge, wo es schwere Wintersportzüge zu schleppen gibt, wieder eine neue, noch größere und stärkere Loktype bauen lassen (diese und ihre Nachbauten fahren dort heute noch). Dafür wird rund ein halbes Dutzend der Type VI K frei. Württemberg erhält diesmal die "Gebrauchtware" aus Sachsen (wie großzügig von "Berlin"!), darunter zwei der ältesten Vehikel, eben die 99 650 und 651. Doch damals, 1928, gehen beide Maschinen zur genannten Öchslebahn nach Oberschwaben, um dort alte württembergische Maschinen abzulösen. Weit mehr als 30 Jahre lang, wie erwähnt bis 1964, ziehen die beiden Alt-Sächsinnen fast alle Züge auf dem Öchsle, gehören sozusagen zum heimatkundlichen Inventar im Kreis Biberach. Über mehrere Wochenenden im Frühjahr 1964 fahren Abschiedszüge auf der Öchslebahn. Die begeistert geschmückte und gefeierte Lok ist die 651 - an ihr hängen die Herzen der Anlieger. Wie es dort zuging, vor 50 Jahren, schildert folgende Beschreibung: Öchsle vor 50 Jahren.

   
Biberach an der Riß, Ende Mai 1964: So viel Anhänglichkeit der "Eingeborenen" an eine eiserne Maschine! Herzlicher Abschied von der über Jahrzehnte vertrauten Stammlok der Öchslebahn, der 99 651 | Fotos: Sammlung Verein Öchsle-Schmalspurbahn

Nachdem sich im Bottwartal auch 1965 abzeichnet, dass die Personenzüge nochmals mindestens eine Fahrplanperiode gefahren werden müssen, erhält auch die bereits abgestellte Lok 651 im Spätherbst 1965 nochmals neue Fristen - dank ihres guten Zustandes, nicht zuletzt des Kessels - und geht wieder in Betrieb. Nach dem Ende des Reisezugverkehrs im Bottwartal im Herbst 1966 braucht man beide verbliebenen "Dampfer" 650 und 651 nur noch als Reserve. Diesmal werden die Fristen der 650 nicht mehr verlängert. Nun bleibt die 651 als einzige betriebsfähige Dampflok übrig. Planmäßig genügt die Diesellok, nur für die Zuckerrübensaison, wenn ein doppelter Güterzugumlauf gefahren wird, sprich zwei Züge gleichzeitig nötig sind, um dem vielen Frachtgut Herr zu werden, muss auch die 651 nochmals einspringen. Züge mit 220 oder 250 Tonnen gibt es da zu befördern, mit zugedrückten Augen auch noch etwas mehr, das ist ein Dutzend beladener Güterwagen, das Ganze mehrmals am Tag. Das spart pro Zug immerhin die Fahrt von einem Dutzend Lkw mit Anhänger und ist zudem wirtschaftlicher und rationeller.

Zum Jahresende 1968 endet der Betrieb der Bottwarbahn. Gut drei Jahre ist die Lok 99 651 dort in Erscheinung getreten, in Nachfolge ihrer für das Bottwartal weit typischeren, aber bereits verschrotteten Vorgängerinnen. Im August 1969 wird die Lok in Steinheim als Denkmal aufgestellt. Anlass ist die wenig vorher, im Herbst 1968 durchgeführte Umspurung der Bottwarbahn zwischen Marbach und Steinheim auf Regelspur ("Normalspur"). Steinheims damaliger Bürgermeister Alfred Ulrich hat dies durchgesetzt, nicht ohne maßgebliche Kostenbeteiligung der Urmenschstadt. Für Ulrich ist es wichtig, dass Steinheim damals weiterhin Anschluss an das weltweite Schienennetz hat, wenn auch nur noch für die Güterzüge, die freilich für Gewerbe und Industrie wichtig sind. Die Denkmalslok ist seinerzeit eine Leihgabe der Bundesbahn. Im Hinblick auf das Steinheimer Stadtjubiläum 1985 (30 Jahre) kauft die Stadt 1984 die Lok von der Bundesbahn ab und lässt sie äußerlich herrichten. Eine Spendenaktion unter den Bürgern von Steinheim bringt das Geld ein, es werden symbolische Aktien ausgegeben. Man kommt überein, dass ein Schutzdach aufgestellt werden soll, um die Substanz der Lok nun zu sichern, doch das Vorhaben wird wegen ästhetischer Bedenken nicht verwirklicht. Wegen des Baues des Kreisverkehrs am Bahnhof Steinheim ist die Lok im Jahr 2013 innerhalb des Bahnhofsgeländes versetzt worden. Die Stirnseite zeigt nun nach Süden. Spötter witzeln, die Lok recke nun ihre Nase wieder Richtung Oberschwaben, ihrer einstigen Heimat, um nach dorthin Witterung aufzunehmen.

Die Popularität der Lok 651 für die kurze, aber intensive Restzeit im Bottwartal gibt folgende Würdigung wieder: Sie fuhr nur einen Sommer

Aktuelle Lage

Durch Verfügung des Regierungspräsidiums Tübingen wurden 1996 die Relikte der Sachgesamtheit staatliche württembergische Schmalspur unter Denkmalschutz gestellt. Dies betrifft einerseits die Anlagen der als Museumsbahn erhaltenen Schmalspurbahn Warthausen - Ochsenhausen (Öchslebahn) und zum anderen die noch komplett erhaltenen Fahrzeuge dieses Bahnsystems, soweit sie sich in Baden-Württemberg befinden. Darunter fällt daher auch die Lok 99 651. Die Maschine ist im Denkmalbuch eingetragen, sie genießt somit (de jure) besonderen Schutz als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung.

Die Steinheimer Denkmalslok 99 651 weist gravierende Rostschäden auf. Diese haben seit einiger Zeit auch tragende Teile angegriffen. Nicht zuletzt anlässlich der Versetzung von 2013 ist die Lok daher nicht mehr an tragenden Teilen verkrant worden, sondern mitsamt dem Gleisjoch, auf dem sie steht, und zusätzlich angebrachten Trägern und Streben. Diese wurden anschließend wieder entfernt, soweit sie im sichtbaren Bereich lagen. Die Schäden an der Maschine sind inzwischen auch äußerlich bei genauerem Hinsehen nicht mehr zu übersehen. Die Substanz des Denkmalobjekts ist ernsthaft bedroht. Unabhängig davon ist es nicht zweckmäßig, ein Denkmalsobjekt verfallen zu lassen, weil der Aufwand zur Sanierung immer größer wird und der Schaden vermeidbar wäre. Rechtlich gesehen verpflichtet Eigentum zu dessen Pflege und Werterhalt, insbesondere wenn die öffentliche Hand der Eigentümer ist (wie im Fall Steinheim) und eine Vorbildfunktion hat.

Eisenbahnfahrzeuge sind nicht zum dauerhaften schutzlosen Aufenthalt im Freien gemacht, insbesondere nicht Dampflokomotiven. Die "natürliche" Konservierung durch Ruß, Staub und Öl fällt bei einer Lok, die nur noch stets am selben Platz steht, ebenso weg wie die ausgleichende Funktion von Fahrtwind und wechselndem Sonnenstand und -winkel. Bei der stehenden Lok greift das tropfende Wasser daher stets die selben Stellen an, dafür um so massiver. Dazu kommt, dass Kohle Schwefel enthält, der in Verbindung mit Wasser besonders aggressiv auf Stahl wirkt. Die Partikel von Kohle und Ruß stecken aber in allen Ritzen der ganzen Lok.

Blick auf die Schäden

Die einzige Möglichkeit zum Erhalt eines solchen Objektes ist nicht nur ein Dach darüber, sondern ein kompletter Witterungsschutz gegen die Wetterseiten. Dies gilt besonders bei einer Schmalspurlok wie in Steinheim, denn durch die kleinen Räder nehmen die Blechaufbauten den größten Teil der Lok ein. Sobald der Regen auch nur leicht schräg fällt, träfe er daher - auch bei einem Schutzdach - den unteren Bereich der Maschine dennoch. Außer dem physikalischen Schutz durch ein Bauwerk gibt es keine anderen Möglichkeiten. Es gibt keine Konservierung durch besondere Materialien, "gute Farbe" oder ähnlichem, das hier helfen würde. Eine Denkmalsdampflok rostet von innen heraus, an all den engen Stellen, an die man von außen nicht herankommt. Eine Spritzpistole hilft nichts. 1984 ging es noch um den schönen Schein, etwa mit aufgeklebten und zugespachtelten Glasfasermatten. Eine fachmännische Restaurierung müsste allerdings anders aussehen. Inzwischen fallen diese Matten von alleine weg, weil sich auch der Untergrund auflöst. Eine Einhausung müsste folgende Anforderungen erfüllen: Witterungsschutz für die Lok an drei Seiten bis zum Boden (auch wegen des winterlichen Salznebels der parallelen Straße, neben der die Lok nun direkt steht), gefälliges Aussehen, Vandalismusresistenz, geringer Pflegeaufwand. Eine Wand oder Verglasung gegen die Wetterseite würde auch bedeuten, dass die Lok von der Straße her nicht mehr so gut sichtbar ist. Eine Verglasung müsste regelmäßig gereinigt werden.

In Steinheim gibt es zahlreiche Stimmen, welche die Lok als Erinnerung schätzen und am Ort behalten möchten. Das ist schön und verständlich, haben nicht zuletzt die Bürger der Stadt seinerzeit geholfen, die Lok zu übernehmen. Die Schäden an der Maschine sind heute so maßgeblich, dass sie nicht in überschaubarer Zeit, sondern über Jahrzehnte entstanden sind - unter den Augen von Stadtverwaltung und Bürgern. Der weitere Fortgang des Verfalls wird exponentiell zunehmen. Eine neuerliche äußerliche Auffrischung der Lok brächte keinen Erhalt der Substanz, denn es ist nicht zweckmäßig, die Fassade eines Hauses neu zu streichen, während der Dachstuhl und die Innenwände bis zum Fundament zerfallen, weil das Wasser hineinläuft. Der Verfall ginge ungehindert weiter. Auch die Außenbleche sind zum Teil bereits durchgerostet. Eine Sanierung müsste durch einen Fachbetrieb geschehen, der sich mit der Restaurierung von Dampfloks auskennt. Dies gebietet nicht zuletzt der Denkmalstatus des Objekts und das damit verbundene Gebot, möglichst viel Originalsubstanz zu erhalten und die historischen Handwerkstechniken (z.B. Niettechnik statt schweißen oder schrauben) wieder anzuwenden. Dies ist aufwändig, da dies nur noch wenige Spezialbetriebe anwenden. Eine solche Sanierung vor Ort wäre möglich (Arbeitszelt), aber wegen der nötigen Zerlegung der Lok (um an die korrodierten Innenteile zu kommen) und den vor Ort nötigen Arbeiten zum Einsetzen von Stahl- und Blechteilen recht aufwändig und teuer. Ein Transport zu einem Fachbetrieb mit dortiger Zerlegung ist auch aufwändig.

Eine Sanierung ohne sofortige anschließende Einhausung ist nicht sinnvoll, eine Einhausung ohne Sanierung aber auch nicht. Sanierung und Einhausung sind nur noch in direkter Kombination möglich. Die Vorgehensweise, das eine zu tun und das andere zu verschieben, hat zum jetzigen Zustand der Maschine geführt. Die Betreuung einer Restaurierung durch Beratungseinrichtungen, die etwa historische Gebäude sanieren, ist nicht zweckmäßig. Die Anforderungen bei einer historischen Dampflok sind materialtechnisch und technikkundlich andere. Die Befassung mit einem Denkmalobjekt der Eisenbahntechnik erfordert eine Abstimmung mit Einrichtungen, die speziell hierzu sachkundig sind. So wäre der (vorliegende) gutachterliche Hinweis auf Verschmutzungen der Lok und Flechten auf der Außenhaut, die entfernt werden müssten, bei einem historischen Gebäude oder einem Eisengeländer sicherlich richtig. Bei einer Dampflok ist er allenfalls gut gemeint, aber nicht zielführend. Das Problem zum Erhalt der Lok sind nicht Verschmutzungen, sondern die mechanische Abtragung der Oberflächenbeschichtungen durch tropfendes, spritzendes und durch Kapillarkraft einziehendes Wasser an den Stellen, an die man von außen nicht herankommt und die auch der allenfalls wehende Wind nicht (zur Verdunstung) erreicht. Dies ist durch wie immer geartete "Beschichtungssysteme" (die gutachtlich vorgeschlagen werden) nicht zu ändern, nur durch eine Einhausung. Dieser Tatsache muss ein Gutachten ausdrücklich Rechnung tragen. 

Mögliche Zukunft

Der Verein Öchsle-Schmalspurbahn Ochsenhausen hat der Stadt wiederholt angeboten, die Maschine zu übernehmen, als mittelfristig rollfähiges Exponat innerhalb der Sachgesamtheit staatliche württembergische Schmalspur in Ochsenhausen, wo auch die letzten Originalwagen der Bottwarbahn bewahrt werden und zum Teil im Einsatz sind. Der Gemeinderat wurde 2014 über das Angebot und den Zustand der Lok unterrichtet. In Ochsenhausen existiert neben der originalen Umgebung, in welcher die Maschine 36 Jahre lang tätig war, der letzte Lokomotivschuppen der württembergischen Schmalspur. In jener Halle, in welcher die Lok bereits in ihrer früheren dortigen Einsatzzeit untergebracht war, könnte sie in Zukunft substanziell bewahrt werden ("artgerechte Haltung"). Zu den übliche Vorführ- und Besichtigungstagen würde die Lok dort hervorgeholt und präsentiert.

Somit bieten sich nach folgende Möglichkeiten zum Umgang mit der Steinheimer Lok:

a) denkmalpflegerisch begleitete behutsame Restaurierung mit unmittelbar anschließender Einhausung.
Auswirkungen für die Stadt Steinheim: Objekt bleibt vor Ort erhalten. Die Heimatverbundenheit der Bürger mit der Lok würde unterstützt.
Relativ hoher Invest in Objekt und Schutzbau. Laufender Aufwand für Unterhalt des Schutzbaues (Reinigung, Beseitigung mutwilliger Schäden usw.)

b) Abgabe an eine museale Einrichtung, welche dafür sorgt, dass das Objekt substanziell dauerhaft bewahrt wird.
Aufgrund der Denkmalschutzverfügung und des Zielgedankens der Sachgesamtheit liegt es nahe, dass diese Einrichtung die (von den Kommunen im Landkreis Biberach getragene) Öchsle-Museumsbahn wäre.
Es würde somit grundsätzlich ein Übergang von kommunaler Hand in kommunale Hand erfolgen, z.B. als Leihgabe. Die Lok würde in ihre langjährige Heimat zurückkehren.
Auswirkungen für die Stadt Steinheim: Objekt bleibt substanziell dauerhaft erhalten und kann von Steinheimer Bürgern in Oberschwaben besichtigt werden. Keine finanzielle Belastung der Stadt durch Invest und Folgekosten.

Weitere Möglichkeit zu b): Aufstellung einer lebensgroßen Umriss-Skulptur der Lok in Steinheim aus so genanntem Cortenstahl. Dieser Stahl wird bewusst nicht lackiert, sondern bleibt "naturfarben" (rostig). Es können jedoch weitere markante Umrisslinien der Lok (wie Andeutung der Wasserkästen) eingebrannt werden. Die Silhouette der Lok als typischer Blickfang wäre weiterhin in Steinheim präsent. Unterhaltskosten gibt es als solche keine. Die Herstellung wäre wesentlich kostengünstiger als alle Maßnahmen an der echten Lok. Alle Steinheimer, deren Herz - nur zu verständlich - an der Lok als Symbol hängt, hätten weiterhin dieses Symbol jeden Tag vor Augen.

 

Fotomontagen der möglichen Gestaltung des Loksysmbols aus Cortenstahl | Fotos: Verein Öchsle Schmalspurbahn

Denkmalschutz

Mit Verfügung vom 6. Juni 2005 hat das Regierungspräsidium Tübingen (AZ 21-42/2557.6 BC, Öchslebahn) die existierenden Sachzeugen des Systems staatliche württembergische Schmalspurbahnen mit 750-mm-Spur unter Denkmalschutz gestellt, insbesondere die überlebende Strecke Warthausen - Ochsenhausen (Öchslebahn) und die komplett existierenden Fahrzeuge im Landesgebiet von Baden-Württemberg, unabhängig vom Standort. Darin ist deshalb auch die Steinheimer Lok 99 651 enthalten. Es handelt sich um "besondere" Kulturdenkmale nach § 12 LDSchG Ba-Wü durch Eintragung im Denkmalbuch. Laut dieser Verfügung ist die Strecke Warthausen - Ochsenhausen "der 'natürliche' Standort jeglichen württembergischen Fahrzeugmaterials" (des staatlichen Schmalspursystems). Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass es im Sinne der Verfügung (und des Denkmalschutzgedankens) ist, wenn sich Fahrzeuge, die sich andernorts befinden, bei sich anbietender Möglichkeit auf die Öchslebahn versetzt werden, unabhängig von der Frage einer Betriebsfähigmachung.

Die untere Denkmalbehörde vertritt derzeit die Haltung, dass die Steinheimer Lok aus heimatkundlichen Gründen im Bottwartal verbleiben sollte. Dies widerspricht juristisch dem Inhalt der o.g. Verfügung des RP Tübingen.  Der absolute Schwerpunkt des heimatkundlichen Bezugs der Lok 99 651 liegt im Einzugsgebiet der Öchslebahn, aufgrund des sehr langjährigen dortigen Einsatzes. Maschinen der Urform der Reihe sächsische VI K (wie die Steinheimer Lok) waren auf der Bottwarbahn nur von 1964 (Lok 99 650) und ab Ende 1965 (Lok 99 651) anwesend und im Einsatz, abgesehen von einem sehr kurzen Einsatz der Lok 99 651 in Beilstein im Jahr 1929, auch dies seinerzeit schon leihweise von Ochsenhausen aus.

Grafik: Einsatzzeiten der Lok 99 651

Die untere Denkmalbehörde vertritt weiter die Auffassung, dass eine Versetzung zur Öchslebahn dort mit einer Betriebsfähigmachung der Lok verbunden sein könnte, was durch Ersatz von Teilen zu einem wesentlichen Verlust von Originalsubstanz führen könnte. Seitens der Öchslebahn ist jedoch wenig zu erwarten, dass in absehbarer Zeit der Aufwand erbracht werden kann, die Steinheimer Lok betriebsfähig zu machen - einerseits, weil die Öchslebahn eine für den Alltagseinsatz geeignetere modernere betriebsfähige Dampflok besitzt, vor allem aber wegen des schlechten Zustandes der Steinheimer Lok. Die Öchslebahn hat 2014 die denkmalgeschützte Öchsle-Originallok 99 633 von 1899 betriebsfähig gemacht, unter genauer Beachtung der Auflagen des Denkmalschutzes. So ist der historische alte Kessel bewahrt worden und wird museal erhalten und präsentiert. Solche Möglichkeiten böten sich auch für die 99 651. Nachdenklich machen kann die Tatsache, dass die 99 651 in Steinheim voll betriebsfähig auf den Denkmalsockel kam und heute wesentliche Teile ihrer Grundsubstanz bedroht oder zum Teil schon verloren sind, und zwar solche Bestandteile, die bei einer Betriebsfähigmachung - wenn die Lok konserviert worden wäre - nicht hätten getauscht werden müssen (Rahmen, Führerhausbleche usw.). Den entscheidenden Verlust an Originalsubstanz hat die Lok somit in Steinheim erlitten.

Bevor ein neuer Besitzer/Leihnehmer nötigen Aufwand in das Objekt investiert (z.B rollfähig machen der Lok, d.h. neue Achslager, Aufarbeitung des Gestänges, der Zylindergruppe, Abfangen des Rahmens usw.), wäre ein Leihvertrag auf eine Mindestfrist sinnvoll.
Falls sich die Stadt Steinheim zur Übertragung des Eigentums entschlösse, wäre ein Verkaufserlös an die Stadt möglich.

Im Jahr 2018 "feiert" die Steinheimer Lok - so oder so - ihr 100jähriges Bestehen.

Den Beilsteiner Bürger Hartmut Fries trieb ab 1967 diese Idee um: Er versuchte hartnäckig bei der Bundesbahn zu erreichen, dass die Stadt Beilstein eine der beiden alten Dampfloks kaufen könne, die damals noch in Oberschwaben vorhanden waren und deren Typ einst zunächst im Bottwartal gefahren waren (Mallet-Type). Doch für diese beiden gab es schon längerfristige, fest angemeldete Interessenten. Die Bundesbahn bot Fries deshalb verschiedene andere Schmalspurloks an, unter anderem eine der noch drei übrigen Beilsteiner Maschinen, darunter zunächst die Lok 651. Fries beharrte jedoch fest auf seinem Wunsch nach einer Mallet-Lok als alleinig für die Bottwarbahn typischer und überlebender Maschine. Für die Loks sächsischen Ursprungs - wie die 651 - sah er keinen Heimatbezug zur Bottwarbahn. Deshalb wurden die beiden anderen Maschinen bis 1970 in Heilbronn hinterstellt und dann verschrottet. Beilstein erhielt somit keine Lok.

Kurzchronik der Lok 99 651   
Hinweise zur Öchsle-Schmalspurbahn   
Hinweise zur Einhausung von Denkmalslokomotiven

Weitere Fotos vom planmäßigen Einsatz der 99 651 auf dem Öchsle aus den 1950er und 1960er Jahren:


Oben | Durch die "oberschwäbische Prärie" Richtung Biberach, um 1960 | Foto: Walter Eckardt


Oben | Einfahrt Biberach, 18. Juni 1958. Schon damals fuhr noch ein einziges Berufszugpaar auf dem Öchsle, für einen Eisenbahnfreund problematisch. Dennoch reiste der Fotograf aus Großbritannien an, um in Westeuropa eine originale sächsische Type der Bauform VI K von 1918 vor die Linse zu bekommen. Im Bottwartal gab es die nämlich nicht | Foto: E.A.S. Cotton


Oben | Ein weiterer englischer Trainspotter wollte die sächsische Ur-VI K sehen und nahm den Weg ins entlegene Oberschwaben auf sich: Bahnhofsvorplatz Biberach mit dem Jugenstil-Stationsgebäude, 29. Juli 1961 | Foto: Ronald Copson


Oben | Alltag auf dem Öchsle: Am Güterschuppen in Biberach werden die Stückgutwagen abgeholt, 16. August 1963 | Foto: Dr. Kurt Seidel


Oben | Mit Volldampf wird der "Buckel" nach Wennedach bezwungen, Oktober 1962 | Foto: Slg. Dr. Seidel


Oben | Nach Auflassung des Personenverkehrs nach Ochsenhausen blieb die 99 650 dort noch Reserve für die Diesellok, während die Schwesterlok 99 651 dann ins Bottwartal kam, aber wegen abgelaufener Fristen nicht fuhr. Erst im Spätherbst 1965 erhielt sie in Offenburg eine Zwischenuntersuchung und war nun "fit" für den Einsatz im Bottwartal - für die knapp drei letzten Jahre.  | Foto (1964 in Warthausen): Manfred Knupfer


Donnerstag, 11. Februar 2016 | 20.00 Uhr | Staatsarchiv, Arsenalplatz 3
Historischer Verein für Stadt und Kreis Ludwigsburg e.V.

Die letzte Blüte der Bottwarbahn
 Die Schmalspurbahn Marbach – Beilstein – Heilbronn vor 50 Jahren

Referenten: Wolfram Berner und Hans-Joachim Knupfer 

Da sage noch einer, dass sich für längst Vergangenes nur die Zeitzeugen und die „Alten“ interessieren würden: Zumindest die Vortragenden selbst, die zur Geschichte der Bottwarbahn sprechen, sind alle jünger als ein halbes Jahrhundert. Das ist jetzt fast vergangen, seit die Lokalbahn durchs Bottwartal zum letzten Mal fuhr. Denn im Jahr 1965 glaubten etliche Bürger im Bottwartal und manche Eisenbahnfreunde an eine Zukunft der Bottwarbahn: Die neue Diesellokomotive war da, an schönen Wochenenden waren die Züge pratzelvoll. Beilstein wurde zunehmend Ziel begeisterter Fahrgäste, Gutachten mahnten zum Erhalt der Verkehrsverbindung. Doch keine vier Jahre später lag vom einstigen Stolz des Bottwartals schon kein Meter Gleis mehr. Um so spannender ist, was die „Jungen“ nun zwei Generationen später an Materialien über den einstigen Stolz des Bottwartals „ausgegraben“ haben: Vielfältige Bilder, darunter manche in Farbe, und Schmalfilme. Doch selbst originale Ausstattungsteile und Modelle werden Wolfram Berner und Hans-Joachim Knupfer in den Saal schleppen. Die beiden Bahnkundigen aus Marbach und Leonberg wollen das Thema Eisenbahn zwischen Murr- und Schozachtal lebendig halten. 

Wir danken den über 120 Gästen, die zu unserem Vortrag kamen. Es sei der am zahlreichsten besuchte Vortrag im Historischen Verein gewesen.


Januar 2016 | Neu auf Bahnhof Marbach
Die Bottwarbahn als Profi-Graffiti


"Bröselnder Putz", "herablaufende Farbschlieren", "wilde schräge Striche"? Es hat schon seine Richtigkeit mit dem Qualitäts-Graffiti in Marbach: Was nachlässig zu wirken scheint, ist gewollter - und sehr gekonnter - Effekt
Seit Spätherbst 2015 begrüßen einige Szenen aus der Vergangenheit Marbachs die Reisenden, die sich in die Bahnsteigunterführung auf dem Marbacher Bahnhof begeben. An zentraler Stelle steht dabei die großformatige Abbildung einer Bahnsteigszene um 1965 (das angeschriebene Datum 1960 kann vom Motiv her im Detail nicht zutreffen, doch das ist nicht entscheidend). Die Schöpfer des Motivs, vielmehr seiner Umsetzung in einen so authentischen wie eindringlichen Graffiti-Stil, sind die Marbacher Künstler Manuel und Felix Seiter (www.abelliart.de) - eine gelungene Übertragung historischer Blitzlichter in eine aktuelle Form der Wahrnehmung.  

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Herbst 2015 | Marbacher Zeitung: Vier Minuten "Zeitmaschine"
Die alte Bottwarbahn im Film

Den kurzen, aber hübschen Film von Herrn Thumm  hat die Marbacher Zeitung zur Zeit ins Netz gestellt. Sie finden ihn auf der Startseite www.marbacher-zeitung.de rechts unter den Rubriken.
Der Titel "Abschied von der Bottwartalbahn" für den Sommer 1966 ist nicht ganz richtig, denn die Personenzüge fuhren noch bis Ende September 1966. Doch freuen wir uns, dass Herr Thumm die Stimmung am Zug, die an schönen Sommertagen herrschte, sehr gut eingefangen hat: Auch aus dem ganzen Großraum Stuttgart hatten damals die Menschen begonnen, den Reiz der schönen Strecke durch das malerische Bottwartal zu entdecken. Was die Werktags-Fahrgäste von den alten Wagen aus Königs Zeiten hielten, steht auf einem anderen Blatt. Mit der Bundesbahn gab es die Chance, die Bottwarbahn zu einer echten Touristenattraktion aufzuwerten, allerdings nicht - so wenig wie die, eine moderne Nahverkehrslinie daraus zu machen.  Dafür hätte es eine Umwandlung in eine kommunale Privatbahn gebraucht.
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Sommer 2015 | Ein leidenschaftliches Thema: Denkmalslok in Steinheim
Sachsen, Oberschwaben, Bottwartal -
eine Lok-Karriere


Seit 1969 steht am Bahnhof Steinheim die Schmalspur-Dampflok 99 651, erbaut 1918 für das Militär, dann in Sachsen eingesetzt, vor allem aber - die längste Zeit ihres "Lebens" - in Oberschwaben auf der Öchsle-Bahn, die es heute noch gibt. In Steinheim löst sich die Maschine langsam in Rost auf. Was tun? Viele Herzen hängen an ihr - aber in unterschiedlichen Gegenden und mit unterschiedlichen Vorstellungen.  Mehr darüber in der Rubrik Fahrzeuge

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Führung zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2015:
Beilstein, alte Eisenbahnerstadt? 
Reges Interesse bei Führungen

Bestimmt schon hunderte Male sind viele Einwohner aus Beilstein daran vorbeigelaufen,  an dem offensichtlich historischen Bürogebäude eines Steuerberaters in der Dammstraße.  Am Tag des offenen Denkmals war zwar dort nicht geöffnet. Dennoch erfuhren die Teilnehmer der Denkmalsführung durch Beilstein:  Das stattliche Eckhaus beherbergte einst die Eisenbahner des Ortes und ihre Familien.  
 

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